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Matthias Thaden: Berichte von der „bauštela duha“. Die kroatische katholische Mission in Berlin zwischen Seelsorge und Identitätsstiftung

Matthias Thaden
Berichte von der „bauštela duha“. Die kroatische katholische Mission in Berlin zwischen Seelsorge und Identitätsstiftung
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Abstract
This paper aims to contribute to ongoing endeavors to investigate organisations by and for working migrants in Germany. It particularly focuses on the Croatian Catholic Mission in West Berlin (HKMB), intending to help further illuminating its work as well as its goals from the late 1960s until the early 1980s. Departing from the assumption that all forms of group belonging are necessarily situational and contextual, identity politics as pursued by the mission shall be scrutinized. Furthermore, the paper investigates fractions and continuities regarding their representation paying close attention to temporal and spatial aspects. The author argues that from the late 1970s onwards the HKMB increasingly sought to articulate something that will be referred to as “Croatian identity in Berlin”. This development has to be understood against the background of both the demographic situation in Berlin as well as of concurrent efforts of the Yugoslav state to address “its” citizens abroad.

Zitation
Thaden, Matthias (2014): Berichte von der „bauštela duha“. Die kroatische katholische Mission in Berlin zwischen Seelsorge und Identitätsstiftung. In: Südosteuropäische Hefte 3 (1), S. 44–66.

Persistent Identifier (PID): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-398096

Vladimir Ivanović: Die jugoslawischen Fabriken guten Geschmacks

Vladimir Ivanović
Die jugoslawischen Fabriken guten Geschmacks
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Abstract
Anhand verschiedener Primärquellen, darunter unveröffentlichter jugoslawischer Archivdokumente und der Kochbücher, neuer Sekundärliteratur und insbesondere einer Reihe von Oral-History-Interviews werden im Beitrag die seit den 1960er Jahren entstandenen und sich wandelnden Repräsentationen der jugoslawischen Küche in Berlin untersucht. Der erste Teil der Arbeit widmet sich den Kochbüchern als Quellen für die Analyse von Repräsentationen. Im zweiten Teil werden vor allem anhand von Oral-History-Interviews die Entstehung und Entwicklung der jugoslawischen Küche in Berlin sowie die damit verbundenen Prozesse rekonstruiert. Kernthese der Arbeit ist, dass es die jugoslawischen Arbeitsmigranten waren, die ein einzigartiges Produkt kreierten, nämlich die „jugoslawische Küche“.

Zitation
Ivanović, Vladimir (2014): Die jugoslawischen Fabriken guten Geschmacks. In: Südosteu-ropäische Hefte 3 (1), S. 24–43.

Persistent Identifier (PID): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-398548